IP-Kamera – Einbruchschutz in den eigenen vier Wänden

ip kamera test

In den letzten Jahren ist die Zahl an Einbrüchen in Deutschland kontinuierlich gestiegen, jedes Jahr erreichen wir Höchstwerte und ein Ende ist nicht in Sicht. Dabei verläuft sich der Schaden in den meisten Fällen auf mehrere tausend Euro, neben Bargeld werden Uhren, Schmuck und andere wertvolle Gegenstände entwendet. Doch sowas muss nicht sein, wenn man effektiv etwas dagegen unternehmen kann.

Die herkömmlichste Methode ist die sogenannte IP-Kamera. Um was es sich da genau handelt, was es für Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen gibt und noch viel mehr soll im Folgenden geklärt werden.

Allgemeine Informationen zur IP-Kamera

Unter einer IP-Kamera ist eine Überwachungskamera zu verstehen, die in das Heimnetzwerk integriert wurde und somit ständig mit diesem kommuniziert. Das mag in der Theorie recht kompliziert klingen, doch das ist es gar nicht, sondern bedeutet im Vergleich zu solch einer herkömmlichen Kamera, dass die Daten, wie Aufnahmen und Bilder, jederzeit von einem Gerät (Handy, PC) in Echtzeit empfangen werden können.

Die Produkte gibt es in den unterschiedlichsten Preiskategorien, angefangen bei 30 Euro, nach oben sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Je nach Preis sind die Funktionalität, die Qualität und die Besonderheiten unterschiedlich. Wir empfehlen, im Durchschnitt 70 bis 100 Euro für eine IP-Kamera auszugeben, um ein gutes Produkt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu bekommen.

Varianten von WLAN-Kameras

Grob gesagt unterscheidet man zwei verschiedenen Varianten von IP-Kameras. Zum einen gibt es solche, die für den Innenraum geeignet sind und dann solche, die Primär draußen eingesetzt werden sollten. Darüber hinaus ist es wichtig, vor dem Kauf zu wissen, was man möchte und auch schon einen genauen Plan zu haben. Wo soll die Kamera befestigt werden? Wo bringt es mir am meisten?

Des Weiteren bieten einige Hersteller zu den Kameras eine zusätzliche Freisprechfunktion an, die sich besonders an Hauseingängen lohnt. Sieht man beispielsweise eine unbekannte Person, kann zuerst nach dessen Absichten gefragt werden, ehe die Tür auf gemacht wird.

Auf was beim Kauf achten

Um am Ende nicht von dem gekauften Produkt enttäuscht zu sein, sollte der Interessent vor dem Kauf so einige Dinge beachten, um schlussendlich die für ihn perfekte Kamera zu erwerben. Der erste Punkt ist die Qualität, die eine zentrale Rolle spielt. Es nutzt nichts, wenn das Gerät super toll ist, aber nach einem halben Jahr schon den Geist aufgibt. Man sollte sich deshalb das Material und auch die Tests genau ansehen, um hier nicht auf schlechte Qualität hereinzufallen.

Ebenso ist die Funktionalität nicht zu vernachlässigen. Gut ist es, wenn man vor dem ersten Schauen schon weiß, was das Wunschprodukt alles haben sollte. Dies hat zur Folge, dass im Vornerein einige Objekte aus der Angebotsliste herausgestrichen werden und somit die Auswahl deutlich kleiner ausfallen wird. So spart man sich viel Zeit und auch Geld. Zu guter Letzt sind bereits gemachte Erfahrungen anderer Käufer zu berücksichtigen, denn diese wissen, wovon sie reden und können ein ehrliches Feedback geben.

Besonderheiten

Bei den verschiedenen WLAN IP-Kamera Modellen gibt es so einige Besonderheiten zu beachten, an die vor dem Kauf gedachte werden sollten. An erster Stelle steht natürlich die Funktionalität, die zu großen Teilen auch den Preis bestimmt. Eine Nachtsichtfunktion macht immer dann Sinn, wenn die IP-Kamera draußen bei Nacht ihren Einsatz findet. Ebenso wichtig ist eine gute Steuerung. Die meisten Nutzer ziehen es vor, über ihr Handy den vollen Zugriff auf das Produkt zu bekommen.

So kann man beispielsweise von jedem Ort im Haus sehen, wer vor der Tür steht und was dieser möchte. Auch werden automatische Detektoren immer häufiger, die erkennen, wenn etwas außergewöhnliches passieren könnte. Der Nutzer wird dann durch Vibration des Handys aufmerksam gemacht, um schnell eingreifen zu können. Gerade im Kampf gegen Einbrecher und Diebe ist solch eine Funktion Gold Wert und kann einem einiges an Geld sparen.

Installation

Die Installation einer IP-Kamera ist viel einfacher als sich das die meisten Leute vorstellen. Zu Beginn muss diese auf dem passenden Platz angebracht werden. So gut wie immer sind gute Anleitungen im Lieferumfang enthalten, sodass auch Leute ohne handwerkliches Geschick diese Aufgabe meistern können. Wenn das Produkt nun angebracht wurde, geht es an die Installation.

Die IP-Kamera muss das Heimnetzwerk erkennen, in welchem sich auch die Bedienergeräte befinden. Nach der erfolgreichen Verbindung mit dem Netzwerk kann nun von jedem Geräte auf die Kamera zugegriffen werden, welches sich im gleichen Netzwerk befindet.

Fazit

Alles in allem ist sicher deutlich geworden, dass solch eine IP-Kamera ein gutes Mittel ist, sein Haus oder seine Wohnung vor Einbrechern zu schützen, neben diesem gibt es auch noch einige andere Szenarien. Wenn beim Kauf auf einige wenige Dinge geachtet werden, steht der funktionierenden Kamera nichts mehr im Wege.

Immer mehr Haushalte wandeln sich zum Smart Home!

In einem Smart Home befinden sich Haushalts- und Multimedia-Geräte, die zentral ferngesteuert werden können. Auf der einen Seite können die Einstellungen bei einer Heizung, Lichtanlagen oder Lautsprechern per Computer und Smartphone an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Andererseits gewinnt aber auch die Steuerung über Sprachbefehle oder Handzeichen immer mehr an Bedeutung.

SmartHome auf dem Durchmarsch

Sind diese Einsatzfelder in einem Smart Home wirklich sinnvoll? Es hilft auf jeden Fall dabei, seinen Alltag wesentlich komfortabler zu gestalten, denn dem Nutzer werden einige Überwachungs- und Steuerungstätigkeiten abgenommen. Auch dient eine gute Vernetzung dabei, Strom zu sparen und dadurch Geldbeutel und Umwelt zu schonen. Viele Konzepte bewähren sich bereits heute schon sehr gut in der Praxis.

Die Regelung der Heizung durch eine intelligente Steuerung ist empfehlenswert. Während der Sommermonate ist die Heizung meist komplett ausgeschaltet und im Winter hingegen läuft sie auf Hochtouren. Die Zeiten dazwischen sind mittlerweile in Deutschland von großen Temperaturschwankungen geprägt. Hier können smarte Wand- und Heizkörperthermostate, die vom Smartphone von unterwegs bedient werden können, Abhilfe schaffen. Nach Aussagen mancher Hersteller kann hier eine Heizkostenersparnis von bis zu 30 Prozent erreicht werden.

Sicherheit per SmartHome

Jedoch auch im Bereich der Sicherheit und Überwachung wird die Anwendung dieser smarten Sicherheitslösungen immer mehr genutzt. Hier besteht eine große Auswahl an Einsatzmöglichkeiten. Ob es um die Absicherung der Türen und Fenster gegen Einbruch geht, oder um zu wissen, ob die Kinder von der Schule nach Hause gekommen sind, all das lässt sich hier durch diese Systeme nutzen. Hierdurch wird den eigenen vier Wänden ein hoher Sicherheitsstandard verliehen, der mittlerweile auch für jeden erschwinglich ist.

Bei dem Einsatz von Haushaltsgeräten wird der Trend zum Smart Home auch immer deutlicher. Verschiedene Geräte bieten dann einen individuellen Service an und verrichten die nötigen Arbeiten fast komplett von selbst. Ob die smarte Waschmaschine bereits von der Arbeit aus eingeschaltet wird oder der Staubsauger-Roboter bereits vor dem Eintreffen zu Hause schon seine Dienste verrichtet spielt hierbei keine Rolle.

Fazit

Wie bereits erwähnt, sind die Möglichkeiten, sein Zuhause in ein Smart Home zu verwandeln enorm groß. Der Trend dahin wird auf jeden Fall nicht mehr aufzuhalten sein und es bietet dem Nutzer einen unendlich großen Service an Arbeitserleichterung und auch an Sicherheit.