Strom sparen im Haushalt – Tipps & Tricks!

Hohe Stromrechnungen und Abschlagszahlungen gehören in der heutigen Zeit leider zum Alltag. Der Geldbeutel wird dabei allein für die Stromkosten extrem angegriffen. Dabei ist es so einfach im Alltag mit kleinen Veränderungen Strom dauerhaft zu sparen.

Ist der Stromanbieter günstig oder lohnt sich ein Wechsel?

Der Markt an Stromanbieter wächst immer weiter. Viele Anbieter setzen dabei gezielt auf langfristige Bindungen. Bei einem Wechsel des Stromanbieters sollte man jedoch alle möglichen Vertragsbedingungen genau überprüfen, denn oftmals ist das wohl günstigste Angebot auf lange Sicht eine große Kostenfalle.

Man sollte dabei vor allem auf die Vertragslaufzeit achten und die damit verbundenen Preiserhöhungen. Oftmals ist es möglich mehr als 500 Euro pro Jahr für eine Familie mit zwei Kindern einzusparen. Es lohnt sich also jedes Jahr einen Stromanbietervergleich durchzuführen.

Haushaltsgeräte auf dem Prüfstand

Die Werbung ist voll mit tollen Elektroartikeln zu günstigen Preisen. Doch Vorsicht, denn oftmals sind gerade die günstigen Elektrogeräte eine Energiefalle. Beim Kauf von neuen elektronischen Artikeln für den Haushalt ist es deshalb besonders wichtig, dass man auf die Energieeffizienzklasse achtet. Diese muss für den Verbraucher gut erkenntlich angebracht sein.

Vor allem Geräte, welche täglich im Gebrauch sind, sollten eine niedrige Energieeffizienzklasse haben. Mit einer Umstellung auf energiesparende Geräte mit einer Energieeffizienzklasse von mindestens A lassen sich schnell mal bis zu 200 Euro jährlich sparen.

Es werde Lichte mit Energiesparlampen

Die Qualität der Energiesparlampen hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Die heutigen Bestseller sind dabei sogenannte LED Lampen, welche nicht nur durch eine angenehme Lichtqualität, sondern auch mit einer sehr hohen Lebensdauer überzeugen. Die Anschaffungskosten sind am Anfang ein wenig intensiver, jedoch auf lange Sicht hin wird sich die Umstellung auf Energiesparlampen im Haushalt positiv bemerkbar machen. Grob kann man mit einer jährlichen Ersparnis von mindestens 20 Euro rechnen.

Stand by Modus lässt den Stromzähler rotieren

Im Haushalt gibt es viele Geräte, welche oft im Standby Modus genutzt werden, beispielsweise der Fernseher, Musikanlagen, DVD-Player, Laptops und noch viele andere. Oftmals ist es mühselig alle Geräte abzuschalten. Vereinfachen kann dies eine Steckdose mit Schalter. So können ungenutzte Geräte, vor allem über Nacht, keinen unnötigen Strom verbrauchen und es ist eine Ersparnis pro Gerät im Jahr von 20 Euro möglich.

Im Alltag auf Kleinigkeiten achten – der Geldbeutel ist dafür dankbar

Im Alltag gibt es viele weitere Möglichkeiten Strom zu sparen. Neben der Energieeffizienzklasse der Geräte kann man beispielsweise Strom sparen, indem man ein stromsparendes Waschprogramm der Waschmaschine wählt. Frisch gewaschene Wäsche sollte man aufhängen und an der Luft trocknen, anstatt den Trockner zu benutzen. Der Kühlschrank sollte richtig gefüllt und die Tür immer schnell geschlossen sein.

Beim Kochen ist es wichtig, dass man die Töpfe mit einem Deckel abdeckt und so die Kochzeit verkürzen kann. Auch die Restwärme kann genutzt werden. Um einen Überblick über die monatlichen Stromkosten zu erhalten, sollte man den Zählerstand kontrollieren und die Veränderungen schnell umsetzen.

Was ist Trockenbau? – FAQ zum Thema

Es wird zwar Trockenbau genannt, doch Wasser zum Anrühren von Spachtelmasse, Kleber und Co brauch man zum Bauen trotzdem. Was der Begriff aber dennoch beinhaltet sind die kurzen Wartezeiten, die aufgrund kurzer Trocknungsphasen entstehen. Damit ist der Trockenbau eine Bauweise und zwar eine Alternative zu anderen Bauweisen wie klassischen Mauerarbeiten. Dazu wird dem Trockenbau als Bauweise nachgesagt, günstiger, schneller und effektiver als traditionelle Bauweisen zu sein.

Man weiß allerdings auch, dass sich die Bauweise des Trockenbaus nicht für das Errichten von tragenden Konstruktionen, wie sie im Baugewerbe von Nöten sind, geeignet sind. Trockenbau ist dabei nicht immer gleich Trockenbau. Es ist ein Oberbegriff, der sich, je nach Anwendungsgebiet, unterschiedlich gestaltet. Wir haben genauer hingeschaut.

Trockenbau am Dach

Oft wird das Dach als Trockenbau konstruiert. Der Vorteil dabei ist, dass in sehr kurzer Zeit eine große Fläche verschlossen und versiegelt werden kann … und dass unkompliziert, kostengünstig, schnell und effektiv. Zudem ist ein Dach im Trockenbau einfach Wärme und Kälte zu dämmen. Auch Schalldämpfung und Brandschutz lassen sich im Trockenbaudach realisieren. Auch bei der Materialwahl hat man freie Gestaltung; muss sich dabei nur an Kriterien hinsichtlich Art des Dachstuhls und seinem Ausbau orientieren.

Die Wand im Trockenbau

Ständer- und Montagewände sind die typischen und klassischen Formen des Trockenbaus. dabei wird eine Wand als Trenn- oder Vorbauwand gezogen. Diese besteht aus einem Ständerwerk aus Aluminium- oder Holzprofilen. Eine solche Wand erfüllt nicht die gleichen Anforderungen an Schallschutz und Wärmedämmung wie eine Betonwand; durch entsprechende Dämmungen kann dies aber leicht, einfach und kostengünstig erreicht werden.

Decken im Trockenbau

Auch Decken werden häufig als Trockenbau angefertigt. Ist die Trockenbaudecke gut verbaut, so ist sie ausschließlich durch Abklopfen zu erkennen. Sie wird häufig in öffentlich genutzten Gebäuden wie Krankenhäusern und Warenhäusern eingesetzt. Aber auch zur Altbausanierung wird sie oft herangezogen. Besonders Tontechniker und Musiker sind von den Trockenbaudecken angetan. Denn mit ihnen lassen sich hervorragende Akkustikeffekte erzielen.

Trockenbauböden

Werden Böden in der Trockenbauweise gefertigt, so entsprechen sie ihren Charakteristika klassischen Estrichböden. Es wird nicht oft auf diese Bauweise zurück gegriffen; meistens aber dann, wenn es ganz besonders schnell gehen muss und der Boden keine besonderen Anforderungen zu erfüllen hat. Trockenböden werden allerdings oft als ‘Zweitboden’ gelegt, die einen früheren Bodenbelag überdecken sollen.

Trockenbau hört auf, wo Ästhetik beginnt

Der Trockenbau ist eine einfache Bauweise. Aspekte wie Mauer- und Stuckarbeiten fallen daher nicht in seinen Bereich. Ebenso besondere Materialkonstruktionen werden aus dem Trockenbau ausgeschlossen. Das vordergründige Kriterium ist das Einsparen von Wartezeit durch schnelle Trocknung.